Den ersten Teil meines Reiseberichts über die Lofoten findet ihr hier.

Nach unserem kleinen Hike im Regenwetter (siehe Teil 1), unternahmen wir am Abend noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe unserer Unterkunft in Hamnoya. Dabei sind auch noch einige Bilder entstanden, die durch ihre ganz eigene Atmosphäre punkten:

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in Richtung Fredvang. Ziel war die Wanderung auf den Ryten. Dieser Berg (oder Hügel) befindet sich direkt an der Atlantikküste und bieten einen wunderschönen Ausblick auf den 543 Meter weiter unten gelegenen Kvalvika Beach und die ganze Region.

Bereits die ca. 30 Minuten dauernde Anfahrt bot wieder eine spektakuläre Kulisse:

In der nähe von Fredvang konnten wir unseren Wagen parken. Von dort aus nahmen wir die Wanderung in Angriff. Am Beginn unseres Aufstiegs war es noch trocken, zeitweise kam sogar die Sonne ein wenig durch:

Wir kamen gut voran und genossen die wunderschöne Aussicht:

Doch je höher wir kamen, je schlechter wurde das Wetter. Trotzdem gingen wir weiter unermüdlich auf den Gipfel zu. Zwar erkannten wir den vor lauter Nebel kaum, aber was soll’s, manche Sachen kann man nicht ändern. Das Wetter schwankte zwischen Wind, Regen, Sonne und Nebel:

Aber die Aussicht… Wahnsinn! Vor allem der Kvalvika Beach mit seinem Türkisblauen Wasser bot von oben eine super Motiv:

Und hier auch mal der Blick zurück:

Als wir schliesslich auf dem Gipfel ankamen hatten wir mit dem Regen und dem Wind zu kämpfen. Dank dem Nebel betrug die Sicht ungefähr 10 Meter. Nach einem schnellen Mittagessen nahmen wir bereits wieder den Abstieg in Angriff, allerdings nicht direkt zurück zum Wagen, sondern zum Kvalvika Beach. Glücklicherweise liess der Regen rasch nach und hörte schliesslich ganz auf.

Der Abstieg war teilweise etwas steil und rutschig, konnte aber ohne Stürze bewältigt werden. Unterwegs kamen wir auch an einigen kleineren Wasserfällen vorbei, bei welchen ich natürlich wieder mal einen Fotostopp einlegen musste. Und Nein, beim folgenden Bild wurde ich dank eines grossen Steins nicht nass ;):

Trotz des schlechten Wetters waren erstaunlich viele Touristen unterwegs. Einige davon nahmen auch wie wir den Abstieg Richtung Kvalvika Beach in Angriff. Das sah dann ungefähr so aus:

Am Strand unten machten wir Rast, erholten uns ein wenig und ich machte noch ein paar Bilder:

Anschliessend machten wir uns auf den Rückweg über einen Übergang etwas südlich vom Ryten. Der Aufstieg war nun also nicht mehr so lang. Inzwischen war auch dessen Gipfel wieder frei von Nebel. Aber eben, auf den Lofoten wechselt das Wetter alle 5 Minuten:

Auch auf der anderen Seite des Übergangs bot sich uns wiederum eine schöne Aussicht:

An den schlammigsten Stellen waren über den Wanderweg Holzbretter gelegt worden, damit man nicht gleich im Schlamm einsank:

Nach ungefähr sieben Stunden erreichten wir schliesslich wieder unseren Wagen und fuhren zurück zu unserer Unterkunft in Hamnoya. Damit ging ein ereignisreicher Tag zu Ende. Wie es mit unserer Reise weiterging erfahrt in dann im nächsten Teil.