Den ersten Teil meines Reiseberichts über Chile gibt es hier.

Nach unserer Ankunft inmitten der Atacama gingen wir es zu Beginn unseres Aufenthalts eher gemütlich an. Wir schauten uns im hübschen Städtchen San Pedro de Atacama um und unternahmen auch einen Abendlichen Ausflug ins bekannte Valle de la Luna. Die Landschaft erinnert effektiv an die Oberfläche des Mondes, deshalb auch der Name. Durch den Sonnenuntergang waren ideale Bedingungen für gute Bilder vorhanden:

Nach Sonnenuntergang wurde der Park geschlossen und wir fuhren nach San Pedro zurück. Das Valle de la Luna liegt nur ca. 15 Kilometer ausserhalb der Stadt.

Am nächsten Morgen (Montag) startet schliesslich unser Ausflug ins benachbarte Bolivien. Die Grenze ist nur ca. 40 Kilometer von San Pedro entfernt. Wir hatten die Tour bei einem der zahlreichen Organisatoren in San Pedro gebucht.

Nachdem uns der Fahrer im Hotel abgeholt hatte machten wir uns auf den Weg zur Grenze. Die Strasse steigt dabei steil an, der Grenzübergang Hito Cajon liegt auf 4480 Meter über Meer. Nach unserer Einreise in Bolivien stiegen wir direkt an der Grenze in ein 4×4 Fahrzeug um und lernten unseren Fahrer und Guide für die nächsten Tage kennen. Insgesamt reisten in unserem Geländewagen 7 Personen, wir zwei Schweizer, zwei Australierinnen, zwei Japaner sowie unser Bolivianischer Fahrer. Eine bunt gemischte Truppe aus 4 Kontinenten also.

Unser erster Stop nach der Grenze war die Laguna Blanca, die weisse Lagune. Diese befindet sich ebenfalls auf knapp 4400 Meter über Meer:

Auf dem ersten Bild ist auch unser Fahrzeug zu erkennen.
Begrenzt wird die Laguna Blanca durch mehrere über 5500 Meter hohe Vulkane. Der Bekannteste davon ist der 5920 Meter hohe Licancabur. Nach dem Besuch der Lagune führte uns unser Weg weiter in Richtung Norden, in Richtung des Salar de Uyuni. Unterwegs erwarteten uns zahlreiche fantastische Landschaften, unter anderem die Salvador-Dali Wüste: 

Bei unserem Weg in Richtung Norden waren wir permanent im Bereich von 4000 bis 5000 Meter über Meer unterwegs. Unser letzter Zwischenstopp an diesem ersten Tag war die Laguna Colorada. Die Lagune hat ihren Namen durch die Algen, welche ihr die typische rote Farbe verleihen. An der Lagune tummelten sich hunderte, wenn nicht gar tausende Flamingos:

Anschliessend fuhren wir zu unserem Hostel in Villa Mar, einem abgelegenen Dorf im Südwesten Boliviens auf 4200 Metern über Meer, wo wir Übernachteten. Ich hatte zu dieser Zeit bereits mit der Höhenkrankheit zu kämpfen und wurde etwas durch Kopfschmerzen und Übelkeit geplagt.

Am nächsten Tag führte uns unsere Reise weiter durch die Anden Boliviens. Dazu aber mehr im nächsten Teil…