Den sechsten Teil über unseren US-Roadtrip findet ihr hier.

Nach unserer zweiten Übernachtung im Bellagio, einem der grössten Hotels in Las Vegas, machten wir uns am nächsten Vormittag auf den Weg in Richtung Grand Canyon. Wir entschieden uns für die Region um den bekannten Grand Canyon Skywalk, ausserhalb des eigentlichen Nationalparks. Dabei handelt es sich um eine Plattform mit Glasboden, welche über den Rand des Canyons hinausragt. Der Colorado River am Grund des Canyons liegt über 1000 Meter weiter unten.

Wir waren von Vegas aus knapp 3 Stunden unterwegs, wobei wir den letzten Teil der Strecke mit Bussen zurücklegen mussten (ein Besuch mit dem eigenen Auto ist nicht möglich). Für die Plattform selbst kauften wir uns keine Tickets. Das ist aus unserer Sicht nicht nötig. Direkt neben der Plattform kann man sich zu Fuss bis direkt zum Abgrund vorwagen (wer sich den traut…).

Nahe des ersten ist auch noch ein zweiter Aussichtspunkt gelegen, welcher über beinahe 270 Grad einen Blick über den gewaltigen Canyon bietet.

Interessanterweise fanden wir bei unserer Erkundung auch noch eine alte, verfallene Bergstation einer Seilbahn. Weiter unten waren auch noch Überreste der Masten zu sehen:

Gegen Abend machten wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Las Vegas. Die dritte Nacht dort verbrachten wir im Excalibur Hotel.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg ins direkt an der Pazifikküste gelegenen San Diego. Die Stadt ist nach Los Angeles die zweitgrösste von Kalifornien, somit also grösser als San Francisco und liegt direkt an der mexikanischen Grenze. Nach knapp 5 Stunden erreichten wir die Stadt und bezogen unser Quartier in einem kleineren Hotel mitten in Little Italy, dem italienischen Viertel.

Nach einem fantastischen Abendessen im Civico 1845, einem vor zwei Jahren von Italienern eröffneten Ristorante, gingen wir erschöpft zu Bett. Anmerkung hier: wenn jemand von euch mal in San Diego ist, geht unbedingt ins Civico 1845! Alleine schon wegen des guten Kaffees…

Am nächsten Tag besuchten wir die USS Midway, ein zum Museum umgebauten und in der Bucht von San Diego angelegten, ehemaligen Flugzeugträger der US Navy. Die USS Midway wurde wenige Tage nach Ende des zweiten Weltkriegs in Dienst gestellt und war, dank zahlreichen Umbauten und Modernisierungen, bis 1992 in Dienst. Der Träger ist seit den letzten Umbauten knapp 304 Meter lang und verfügte über eine Besatzung von bis zu 4100 Personen.

Ein grosser Teil des Schiffes ist zugänglich. Im ganzen Schiff können zahlreiche Exponate begutachtet werden. Auf dem Deck sind Flugzeuge und Hubschrauber verschiedener Generationen ausgestellt, welche alle auf Flugzeugträgern der US Navy in Dienst waren:

Auf dem zweiten Bild ist eine McDonnell F-4 Phantom zu sehen.

Nach einem Einkaufsbummel in einer der zahlreichen Shopping-Center machten wir uns am späteren Abend noch auf in Richtung Centennial Park. Dieser bietet eine fantastische Aussicht über das Stadtzentrum. Diese Gelegenheit für einige Nachtaufnahmen wollte ich mir nicht entgehen lassen:

Im nahen Petco Park, dem Baseballstadion der Stadt, fand gerade ein Spiel statt. Auf der zweiten Aufnahme ist der hell erleuchtete Stadion gut zu sehen.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zurück nach Los Angeles. Die beiden Städte liegen direkt nebeneinander, lediglich knapp 150 km Autofahrt waren nötig.

Somit hat sich der Kreis für uns nun geschlossen. Morgen werden wir unseren Rückflug in die Schweiz antreten. Unser dreiwöchiger und knapp 9000 km langer Roadtrip endet hier. Ich hoffe der Blog war für jeden Leser interessant und vielleicht kann ja der eine oder andere auch ein paar Tipps für seine nächste USA-Reise mitnehmen.

Der Blog wird natürlich auch in Zukunft durch mich weiter gepflegt und ergänzt. Schaut doch gelegentlich mal wieder rein! 😉